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Georgius Agricola (1494 - 1555), die »ausgezeichnete Zierde des Vaterlandes« (Fabricius), gilt als großer Humanist und europäischer Renaissancegelehrter. Sein Lebenswerk, das in aller Welt bekannte »De re metallica libri XII« mit einer systematischen Darstellung des gesamten Berg- und Hüttenwesens jener Zeit, leitete die Herausbildung der Montanwissenschaften ein und blieb über die Jahrhunderte unerreichtes Vorbild. Auch auf anderen Gebieten – Pädagogik, Medizin, Metrologie, Merkantilismus, Philosophie und Geschichte – vollbrachte Agricola Hervorragendes und bis heute Gültiges.

Das Agricola-Forschungszentrum Chemnitz sieht sich in der Pflicht, dieses reiche Erbe zu bewahren und zu pflegen. In diesem Sinne veranstalten wir jährlich Agricola-Gespräche und dokumentieren deren wesentliche Inhalte.

Am 24. Oktober 2015 fand in Ehrenfriedersdorf/Erzgebirge das 24. Agricola-Gespräch statt. Es stand unter dem Thema: »Unter Tage – Oswald Barthels Geschichte an Originalschauplätzen erzählt«. Das Programm können Sie hier herunterladen.

Anläßlich des 460. Todestages am 21. November 2015 veranstaltete die Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V. eine Gedenkveranstaltung in der Chemnitz Stadt- und Marktkirche St. Jacobi. Festvortrag (Prof. Dr. F. Naumann) und Zitate aus Agricolas Werken (Siegfried Arlt) können bei Interesse zur Verfügung gestellt werden.

Das gut besuchte 25. Agricola-Gespräch fand am 23. April 2016 im Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen statt und war dem 500. Geburtstag von Georgius Fabricius (1516–1571) gewidmet, der an dieser traditionsreichen Bildungsstätte ein Vierteljahrhundert als Rektor wirkte. Die wissenschaftlichen Beiträge und Details zum Nachmittags-Programm sind demnächst unter „Downloads“ verfügbar.