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Georgius Agricola (1494 - 1555), die »ausgezeichnete Zierde des Vaterlandes« (Fabricius), gilt als großer Humanist und europäischer Renaissancegelehrter. Sein Lebenswerk, das in aller Welt bekannte »De re metallica libri XII« mit einer systematischen Darstellung des gesamten Berg- und Hüttenwesens jener Zeit, leitete die Herausbildung der Montanwissenschaften ein und blieb über die Jahrhunderte unerreichtes Vorbild. Auch auf anderen Gebieten – Pädagogik, Medizin, Metrologie, Merkantilismus, Philosophie und Geschichte – vollbrachte Agricola Hervorragendes und bis heute Gültiges.

Das Agricola-Forschungszentrum Chemnitz sieht sich in der Pflicht, dieses reiche kulturelle und wissenschaftliche Erbe zu bewahren und zu pflegen. In diesem Sinne veranstaltet es jährlich Agricola-Gespräche und dokumentiert deren wesentliche Inhalte.

Ein kurzer Blick auf die zurückliegenden Agricola-Gespräche, die zum größten Teil unter Downloads zur Verfügung stehen:

Die Rundbriefe zum 26. (»Kempnitz – Urkunden und Ratsbücher im Stadtarchiv Chemnitz« und zum 28. Agricola-Gespräch (»Agricolas Bücher« – zugleich Kolloquium aus Anlass des Jubiläumsjahres 2019 der Stadtbibliothek Chemnitz) werden demnächst erscheinen.