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Georgius Agricola (1494 - 1555), die »ausgezeichnete Zierde des Vaterlandes« (Fabricius), gilt als großer Humanist und europäischer Renaissancegelehrter. Sein Lebenswerk, das in aller Welt bekannte »De re metallica libri XII« mit einer systematischen Darstellung des gesamten Berg- und Hüttenwesens jener Zeit, leitete die Herausbildung der Montanwissenschaften ein und blieb über die Jahrhunderte unerreichtes Vorbild. Auch auf anderen Gebieten – Pädagogik, Medizin, Metrologie, Merkantilismus, Philosophie und Geschichte – vollbrachte Agricola Hervorragendes und bis heute Gültiges.

Das Agricola-Forschungszentrum Chemnitz sieht sich in der Pflicht, dieses reiche kulturelle und wissenschaftliche Erbe zu bewahren und zu pflegen. In diesem Sinne veranstaltet es jährlich Agricola-Gespräche und dokumentiert deren wesentliche Inhalte.

Ein kurzer Blick auf die zurückliegenden Agricola-Gespräche, die zum größten Teil unter Downloads zur Verfügung stehen:

Das ursprünglich für den Herbst vergangenen Jahres vorgesehene 29. Agricola-Gespräch zum Thema Montanakteure 1 – Chemnitzer Hüttengesellschaften und ihre europäischen Beziehungen im 16. Jahrhundert wird nun erst im Frühjahr 2023 stattfinden. Das vorläufige Programm finden Sie bereits im Rundbrief zum 28. Agricola-Gespräch. Eine entsprechende Einladung senden wir Ihnen rechtzeitig zu.